Leistungen dieser Praxis

Die Hauptaufgabe unserer Tätigkeit ist die Abklärung entzündlicher-rheumatischer Erkrankung sowie die Behandlung dieser Erkrankungen.

Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung werden durch uns begleitet, um die Erkrankung in ihren Verlauf zu beobachten und um auf mögliche Komplikationen der Erkrankung reagieren zu können. Auch die Kontrolle auf mögliche Nebenwirkungen der Therapie ist notwendig.

 

Die medikamentösen Therapiemaßnahmen bestehen aus symptomatischen Medikamenten  mit Schmerz- und Entzündungshemmern sowie mit immunmodulativen und immunsuppressiven Medikamten.

 

Zu den schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten zählen wir die nicht-steroidalen Antirheumatika, die Coxibe und als potenteste Entzündungshemmer die verschiedenen Cortison-Präparate.

 

Diese Medikamente dienen lediglich der Akut-Therapie. Eine Cortison-Therapie soll nur einleitend, im optimalen Fall bis zu einem viertel Jahr, erfolgen.

 

Daher wird zu Beginn der Rheuma-Therapie eine Basis-Therapie eingeleitet, die allerdings bis zu 6-12 Wochen benötigt, bis die volle Wirksamkeit eingetreten ist.

 

In der Gruppe der Basistherapie unterscheiden wir die synthetischen und die biologischen Diseas-modifying anti-rheumatic Drugs (sDMARD/bDMARD). Beide Gruppen werden weiterhin unterschieden in:

 

  • sDMARD
    • csDMARD (konventionelle)
    • tsDMARD (zielgerichtet/targeted)
  • bDMARD
    • boDMARD (orginale)
    • bsDMARD (bio-ähnliche/biosimilar)

Zu den Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis gehören:

 

  • Chronische Polyarthritis (CP) = Rheumatoide Arthritis (RA)
  • Spondylarthropathien (Wirbelsäulenerkrankungen)
    • Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)
    • Psoriasisarthritis (Arthritis bei Schuppenflechte)
    • enteropathische Spondylarthorpathien (bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
    • Reaktive Arthritis
    • undifferenzierte Spondylarthropathien
  • Kollagenosen (entzündliche, systemische Bindegewebserkrankungen) wie z.B.:
    • systemischer Lupus Erythematodes (SLE)
    • systemische Sklerodermie
    • Sjögren-Syndrom
    • Polymyositis und Dermatomyositis
    • u.a.
  • Vaskulitis (entzündliche Erkrankung der Blutgefäße)
    • Polymyalgia rheumatica / Arteriitis temporalis
    • Granulomatose mit Polyangiitis (GPA; Morbus Wegener)
    • Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA; Churg-Strauss-Vaskulitis)
    • mikroskopische Polyangiitis
    • Panarteriitis nodosa
    • Morbus Behcet
    • u.a.
  • Degenerative rheumatische Erkrankungen
    • Arthrose
    • Osteoporose
  • Stoffwechsel-bedinget Arthropathien (Gelenkerkrankungen)
    • Gicht-Arthritis
    • Chondrocalcinose (Pseudo-Gicht)
    • u.a.
  • Fibromyalgisches Syndrom (FMS; nicht-entzündliche Bindegewebserkrankung)
  • Diverse
    • Fiebersyndrome wie z.B. das Familiäre Mittelmeerfieber

Diagnostik und Therapien:

 

  • ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung
  • Labordiagnostik:
    • Eigenlabor:
      • CCP-Antikörper
      • Antinukleärer Antikörper (ANA)
      • ENA-Diagnostik
      • MPO und PR3 (Untersuchungen zu p-/c-ANCA)
      • ds-DNS-AK
      • Rheumafaktor
      • CRP
      • C3/C4
      • Ferritin
      • Vitamin-D
      • Antistreptolysin (ASL)
      • Borrelien-Serologie (ELISA u. W.Blot)
      • Yersinien
    • Fremdlaborleistung nach Anforderung
  • Ultraschall-Untersuchung
    • Abdomen
    • Schilddrüse
    • Gelenke und Weichteile
    • Doppler-Sonographie der Blutgefäße
  • Gelenkpunktionen
  • Infusionstherapien allgemein und mit Biologika

Praxis                 für                  Innere Medizin und Rheumatologie

Dr. (MU Budapest)

Tamás Borvendég

Facharzt für Innere Medizin,

Rheumatologie, Physikalische

Therapie und Balneologie,

Notfallmedizin

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